Begleiteter Umgang - ist das was für Sie?

Es gibt verschiedene Gründe, warum Eltern sich entschließen, für eine Zeit lang Begleitete Umgangskontakte beim Kinderschutzbund für sich in Anspruch zu nehmen.

Manche Eltern melden sich von sich aus, andere werden vom Jugendamt auf das Angebot hingewiesen,  weitere werden über das Familiengericht vermittelt.

Auch diese Hilfe ist für Eltern und Kinder kostenlos. 

Gründe für Begleiteten Umgang können sein

  • die Termine und Absprachen sollen zuverlässig eingehalten werden.
  • die Übergabe soll ohne Konflikte stattfinden.
  • die Zeit mit den Kindern soll an einem neutralem Ort stattfinden.
  • unparteiische UmgangsbegleiterInnen sollen das Wohl der Kinder im Blick haben.
  • der umgangsberechtigte Elternteil benötigt Unterstützung bei der Gestaltung der Treffen.
  • es gab einen sehr langen Kontaktabbruch und es findet eine Anbahnung statt.
  • der umgangsberechtigte Elternteil lernt das Kind kennen.
  • besondere Problemlagen

Häufig gestellte Fragen:

Wie läuft der Begleitete Umgang ab?

  • telefonische Terminvereinbarung für Einzelgespräche  
  • Einzelgespräche
  • gemeinsames Elterngespräch
  • Umgangskontakte  wie vereinbart
  • Zwischengespräche
  • weitere Umgangskontakte
  • Abschlussgespräch
  • selbstorganisierte Kontakte
  • nach Absprache im Wechsel mit begleiteten Kontakten
  • Nachbereitungsgespräch
  • Wie oft muss ich zum Kinderschutzbund kommen?

Das ist für jede Familie unterschiedlich, fest steht aber: es ist eine Hilfe auf Zeit!

Der Umgangskontakt wird so lange wie nötig und so kurz  wie möglich begleitet.

 

  • Muss ich mit Wartezeit rechnen?

Auf Grund der hohen Zahl der Anfragen kann es zu Wartezeiten kommen, aber ein Erstgespräch findet in der Regel bereits in den ersten zwei Wochen nach einer Anfrage statt.

 

  • Kann der Kontakt auch in meinem Stadtteil stattfinden?

Der Kontakt beginnt und endet immer am Hauptgebäude des Kinderschutzbundes Potthofstr. 20, Hagen-Mitte

 

  • Kann ich als abgebender Elternteil dabei bleiben?

Das ist sehr vom Alter und Verhalten Ihres Kindes abhängig. Bei sehr kleinen Kindern muss der abgebende Elternteil zu Beginn dabei bleiben, sollte sich dann nach Möglichkeit zurück ziehen.

 

  • Kann die Oma / mein Freund / die Cousine auch mit kommen?

Die Umgangskontakte sind nur für den umgangsberechtigten Elternteil gedacht, alle anderen Personen benötigen eine ausdrückliche Erlaubnis nach Absprache.

 

  • Was muss ich unterschreiben?

Für den Begleiteten Umgang ist eine Schweigepflichtentbindung gegenüber dem Jugendamt, evtl. auch gegenüber dem Familiengericht erforderlich.

Die Eltern beschließen einen kleinen Vertrag miteinander sowie mit dem Kinderschutzbund über die besprochene Umgangsregelung.

 

  • Ist immer jemand bei meinem Kind?

In der Regel sind zwei UmgangsbegleiterInnen bei den Umgangskontakten anwesend. Es kann sein, dass im Urlaubs- oder Krankheitsfall der Kontakt nur von einer Person begleitet wird.

 

  • Können die Kontakte auch außerhalb des Kinderschutzbundes stattfinden?

Für alle Wetterlagen wird zur Sicherheit ein Spielzimmer für den Umgangskontakt frei gehalten. Aber die Kontakte können nach Absprache auch draußen auf dem Spielplatz oder in der nahen Fußgängerzone durchgeführt werden - immer in Begleitung!

 

Umgangsbegleiter gesucht

Gesucht werden engagierte Menschen, die auf der Seite der Kinder stehen. Sie haben die ehrenamtliche Aufgabe, Kinder und Eltern in der Trennungssituation zu unterstützen und Eltern-Kind-Treffen in den Räumen des Kinderschutzbundes anzubieten. Ziel ist es, den Kindern eine schöne und entspannte Zeit beim Spiel mit dem getrennt lebenden Elternteil zu ermöglichen.

 

Für diese anspruchsvolle, aber auch sehr bereichernde Aufgabe werden die Umgangsbegleiterinnen und -begleiter durch Fortbildungen, kollegiale Beratung und Supervision geschult, fachlich begleitet und arbeiten gemeinsam mit erfahrenen Umgangsbegleitern im Team. 

 

Rufen Sie uns doch einfach an (Tel. 02331/3860890) oder mailen Sie uns unter hilfe@kinderschutzbund-hagen.de

 

 

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