Jung und Alt – Gemeinsam stark

Gerade in Zeiten des demographischen Wandels ist es wichtig, die unterschiedlichen Generationen zusammen zu führen.

 

Heute leben die Generationen oft nebeneinander und nicht miteinander. Viele Großeltern und Enkelkinder wohnen weit voneinander entfernt und begegnen sich nur selten. Dadurch können sie nur wenige Erfahrungen miteinander machen. Diese sind im Alltag aber notwendig, damit die Generationen die unterschiedlichen Bedürfnisse der anderen Lebensalter wahrnehmen. Gemeinsame Berührungspunkte führen zu einer gegenseitigen Achtung, zu Rücksichtnahme und Unterstützung. Da, wo es den natürlichen Familienzusammenhalt nicht mehr gibt, kann das Mehrgenerationenhaus helfen, dass die Generationen aufeinander treffen. So können Alt und Jung von den Erfahrungen und den Lebenswelten der anderen Generationen profitieren.

 

Das Mehrgenerationenhaus ist ein offener Treffpunkt für Jung und Alt.
Hier werden für alle Generationen viele Freizeitangebote durchgeführt, z.B. Spielnachmittage, Lesungen, Singen, Gedächtnistraining, Kaffeeklatsch, Mittagstisch, Infoveranstaltungen usw. Die Angebote werden von einer Projektleiterin geplant und mit Hilfe von den Seniorenhelfern/innen umgesetzt. Auch Künstler/innen, Experten/innen usw. unterstützen das Projekt sporadisch.

Die Seniorenhelfer/innen sind bei den Seniorennachmittagen anwesend, übernehmen aber auch kleine Hilfsleistungen in privaten Haushalten.


 

Wir haben:

 

Achtung, Respekt und Toleranz gegenüber jedem Alter.

 
 
Wir wollen:
  • alle Generationen zusammen bringen

  • Begegnungen ermöglichen

  • ein gemeinsames Miteinander fördern

  • das gegenseitige Lernen voneinander stärken

  • das Verständnis anderen Generationen gegenüber fördern

  • generationenübergreifende Hilfen anregen und durchführen

  • Freizeit und Lebensalltag der Generationen bereichern

 
Unser Ziel:
 
Wir streben eine Gesellschaft an, in der das Leben bestimmt wird von:
 
  • Achtung

  • Respekt

  • Toleranz

  • Freude

  • Solidarität

 

unabhängig von: Alter, Geschlecht, Nationalität, Religion, Bildung, sozialem Status, Behinderung etc.,

damit alle Menschen ein Leben in Frieden und Eintracht führen können.

Die 5 Grundpfeiler der Mehrgenerationenhäuser

 

 

Auszug aus: Themen und Trends (Internet-Präsentation des MGH)

 

1.  Miteinander der Generationen

2.  Dienstleistungen

3.  Kooperationen mit der Wirtschaft

4.  Bürgerschaftliches Engagement

5.  Orientierung am Bedarf

 

Themen und Trends

 
Ein Mehrgenerationenhaus ist nicht nur ein Ort, sondern auch eine innovative Idee. Das Aktionsprogramm baut bundesweit regionale Netzwerke von familienunterstützenden Dienstleistungen auf. Darüber hinaus bilden die Mehrgenerationenhäuser untereinander ein Netzwerk, in dem sie sich austauschen und voneinander lernen. In diese Gemeinschaft werden auch andere Einrichtungen einbezogen, die sich von den Ideen des Programms inspirieren lassen können.
Die folgenden fünf Themen sind Grundpfeiler des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser. Künftig können Sie hier jeweils aktuelle Beiträge aus Theorie und Praxis dieser Arbeits- und Wirkungsbereiche lesen.
 

Miteinander der Generationen

 
Das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser überträgt das Miteinander der Generationen vom privaten in den öffentlichen Raum. Es nutzt das Erfahrungswissen und die Potenziale aller Generationen und aktiviert somit soziales Kapital.
 

Dienstleistungen

 
Mehrgenerationenhäuser bieten haushaltsnahe Dienstleistungen an. Darüber hinaus vermitteln sie Angebote von und für Menschen unterschiedlicher Generationen. Die Häuser werden so zu Informations- und Dienstleistungsdrehscheiben in ihrer Region.
Mehrgenerationenhäuser bieten Leistungen an, die den Alltag von Familien entlasten. Kinderbetreuung ist Bestandteil jedes Mehrgenerationenhauses. Daneben können sie familienunterstützende Services wie etwa Tagesmütter oder -Väter und Babysitter vermitteln
 

Kooperationen mit der Wirtschaft

 
Den Vernetzungsmöglichkeiten zwischen den Mehrgenerationenhäusern und regionalen Unternehmen sind kaum Grenzen gesetzt. Gemeinsam ist den Kooperationen: Beide Seiten profitieren davon.
Firmen vor Ort können die Angebote des Mehrgenerationenhauses in Anspruch nehmen - so leisten sie einen Beitrag zur Finanzierung der Einrichtungen. Umgekehrt können die Häuser von kommerziellen Services Gebrauch machen. Die Unternehmen sind Teil des Marktplatzes von Dienstleistungen, in dessen Zentrum das Mehrgenerationenhaus steht.
 

Bürgerschaftliches Engagement

 
Mehrgenerationenhäuser gehen neue Wege bei der Zusammenarbeit zwischen Hauptamtlichen und Freiwilligen: Die Aufgaben werden stets nach Kompetenzen verteilt. Denn oftmals sind die Menschen aus der Nachbarschaft die Expertinnen und Experten.
Freiwillige werden in Mehrgenerationenhäusern sehr ernst genommen – sie arbeiten mit den Festangestellten auf "gleicher Augenhöhe". Darüber hinaus schaffen die Häuser ein Klima der Anerkennung für das Ehrenamt. So motivieren sie die Menschen dazu, sich bürgerschaftlich zu engagieren. Trotzdem können Mehrgenerationenhäuser nicht auf Hauptamtliche verzichten. Denn sie garantieren verlässliche Strukturen und Abläufe.
 

Orientierung am Bedarf

 

Mehrgenerationenhäuser bieten an, was gebraucht wird. Sie orientieren sich mit ihrem Angebot an den Bedürfnissen der Generationen, und sie bieten allen Generationen Teilhabemöglichkeiten an. Sie sind offene Angebote und schließen keine gesellschaftlichen Gruppen aus.

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