Ansprechpartnerin: Helma Denninghaus-Scheffler

Beratungsangebot Begleiteter Umgang

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Bei Trennung oder Scheidung…

… geht man meist davon aus, dass dies zunächst nur eine Angelegenheit der Erwachsenen ist!

 

 

Das ist leider falsch!

Denn wenn sich Eltern trennen oder scheiden lassen, entsteht eine Situation, in die die Kinder unfreiwillig hineingezogen und verwickelt werden.

Kinder sind dann in ganz besonderer Weise betroffen und verunsichert!

Eine Trennungssituation verlangt von allen Familienangehörigen und vor allem auch von Kindern eine enorme Anpassungsleistung.

Auftretende Konflikte sollten möglichst schnell gelöst werden.

Regelungen und Absprachen müssen die Interessen und Bedürfnisse aller Familienangehörige und sehr sensibel auch die der Kinder berücksichtigen.

Hier engagiert sich der Kinderschutzbund mit verschiedenen Angeboten und mit einer klaren Parteilichkeit für die Kinder.

In der Regel sind dies Beratungs- und Gesprächsangebote.

Zur Klärung weiterer Fragen stehen wir selbstverständlich gern zur Verfügung

 

Für getrennt lebende und geschiedene Eltern und ihre Kinder

bietet der Kinderschutzbund einen begleiteten Umgang an

 

Begleiteter Umgang ist sinnvoll, wenn…

 
die Beziehung zwischen dem Kind und dem getrennt lebenden Elternteil belastet ist,
seit langer Zeit kein Umgangskontakt möglich war oder Kind und Eltern sich entfremdet haben.

 

Begleiteter Umgang kommt zustande durch…

 
Empfehlung des Jugendamtes, Vereinbarung oder Beschluss beim Familiengericht, auf Eigeninitiative von Kindern und Eltern, die sich beim Kinderschutzbund melden.
 

Ziel des Begleiteten Umgangs:

 
Ist die Anbahnung, Wiederherstellung oder Weiterführung des Umgangs zwischen dem Kind und dem Elternteil, zu dem es lange keinen Kontakt hatte.
 

Begleiteter Umgang bietet Chancen für:

 
einen Neuanfang - damit Kinder und Eltern wieder Kontakt haben und eine Beziehung aufbauen können
 
eine Begegnung zwischen den Kindern/Jugendlichen und dem getrennt lebenden Elternteil in den  Räumen des Kinderschutzbundes, das heißt auf „neutralem Boden“ und innerhalb eines geschützten Rahmens

 

  • konflikt- und stressfreie Treffen
  • verlässliche Absprachen
  • genau eingehaltene Besuchszeiten
  • konstruktive Elternvereinbarungen
  • Kind zentrierte Kommunikation
  • Vereinbarungen zwischen den Eltern
 

Begleiteter Umgang im Kinderschutzbund heißt…

 
eine Anzahl fest vereinbarter Termine
 
gemeinsame Zeit für das Spiele, Erzählen
 
sich Näherkommen oder sich Verabschieden
 
fachliche Begleitung, Betreuung und/oder Anleitung durch die pädagogische Mitarbeiterin und durch geschulte, ehrenamtlich tätige Frauen und Männer des Kinderschutzbundes
 
ein regelmäßiges Gesprächsangebot, damit künftig kindgerechte, verlässliche Vereinbarungen zur Regelung des Umgangs möglich werden
 

Der Ablauf:

 
Erstes Elterngespräch zur Klärung von Inhalten, Regeln und Terminen, evtl. auch zunächst Einzelgespräche
 
Erstes Gespräch mit dem Kind zum gegenseitigen Kennenlernen und Informieren, damit die Bedürfnisse und Wünsche des Kindes berücksichtigt werden können
 
Begleitete Umgangskontakte
 
Zwischengespräche
 
Abschlussgespräch
 
Nachbereitungsgespräch
 
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